Termine 2018
Kindercamp 28.07.-10.08. 70 / 70 Plätze frei
Jugendcamp 12.08.-25.08. 60 / 60 Plätze frei
Erwachsenencamp 26.08.-04.09. 30 / 30 Plätze frei

Anmeldung aktualisiert: 31.10.2017
News aktualisiert: 29.10.2017 16:13
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Sommer, Sonne, SonnenscheinVon: Karin Köhring, Münster, Teilnehmerin
27.10.2017 15:00

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein – gab’s tatsächlich, nur mit dem Wind haperte es teilweise.

 

Davon ließen wir, neun junge Erwachsene als Teilnehmende und zwei bis vier Mitarbeitende uns aber nicht stören. Wenn es zum Surfen und Segeln mal wieder zu ruhig war, stiegen wir um auf die Kajaks und paddelten nach Schilksee oder Strande, spielten Volleyball oder lagen entspannt am Strand, aßen Fischbrötchen und Eis. Am Bergfest probierten wir uns sogar im Kanupolo. Das war mit den schweren Wanderkajaks gar nicht so einfach, doch zum Glück hatte jedes Team auch zwei kleinere wendige Wildwasserkajaks. Nass wurden wir nicht nur von unglücklichen Paddelschlägen, sondern auch bei unserer Wasserschlacht mitten im Camp, wo Strategie und Schnelligkeit gefragt waren, um die Fahne des anderen Teams zu erobern. An zwei Abenden machten wir sogar Sport an Land: Wir besuchten die Kiel Kelpies, um bei ihrem Quidditch-Training teilzunehmen, und an einem der letzten Abende schafften wir es endlich zum lang ersehnten Fußballspiel, was wir trotz vorangegangener reichhaltiger Mahlzeit durchhielten, bis wir vor lauter Dunkelheit den Ball kaum noch sahen.

Entspannender waren die Abende im Zelt, an denen wir Filme geguckt oder Spiele und Theater gespielt und gesungen haben, ebenso natürlich die gemütlichen Feuerzeltrunden und das Baden im warmen Whirlpool unterm Sternenhimmel.

 

Auch thematisch waren unsere Tage von Schönheit geprägt: unter dem Titel beYOUtiful diskutierten wir über unsere Werte, wann wir sie brauchen und wann vielleicht nicht mehr, und wie sie sich in verschiedenen Gesellschaften und sozialen Gruppen unterschieden. Mit dabei war auch Chantal Jacqueline Müller- unsere Kunstfigur, der man auf den ersten Blick gar nicht ansah, was ihr Beruf oder ihre Hobbies sind. Und so lernten wir, dass nur Gott von Vornherein unser Innerstes genau kennt, auch wenn wir das einmal nicht wollen. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen, am letzten Tag uns gegenseitig auf den Rücken zu schreiben, was wir aneinander zu schätzen gelernt haben in den zehn gemeinsamen Tagen – nachdem wir um die Werte der vergessenen Gegenstände beim Schrottwichteln feilschten und sahen, wie schnell man wertvolles gewinnen und verlieren kann.