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Über uns

Seit mehr als 20 Jahren bieten die Wassersportfreunde der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) christliche Wassersportfreizeiten an: Zunächst bot Pastor Eberhard Loos mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern Kanufreizeiten an wechselnden Orten an. Seit 1989 haben wir einen festen Standort am Falkensteiner Strand bei Kiel. Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen mit der Liebe Gottes vertraut zu machen. Dazu bieten die EmK-Wassersportfreunde christliche Freizeiten mit Wassersportbezug an (Zielsetzung, 2007).

In den Sommermonaten bieten darum verschiedene Teams meist 14tägige Camps an, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten: Das Familiencamp, das Kindercamp und das Jugendcamp. Hinzu können Camps mit besonderen Schwerpunkten kommen.

Wir haben entdeckt, dass sich christliche Inhalte ideal mit dem Wassersport verbinden lassen: Teamwork, Selbsterfahrung, Spaß und das Übernehmen von Verantwortung vermitteln und vertiefen die Botschaft von Gottesliebe und Nächstenliebe.

In unseren Freizeiten wechseln Wassersport-Workshops (bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kanufahren, Surfen oder Segeln lernen können) und Andachten, Gottesdienste, inhaltlichen Workshops, mehrtägigen Exkursionen (Wanderungen oder Fahrradtouren durch Schleswig-Holstein) und Feste einander ab. Das Campleben direkt am Strand gegenüber von Laboe lässt dabei eine einzigartige Gemeinschaft entstehen.

Unser Angebot wird durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich gemacht. Mit bemerkenswertem Engagement bringt jeder seine jeweiligen Fähigkeiten in die Gemeinschaft ein. Dadurch weisen unsere Freizeiten einen Betreuungsschlüssel (Teilnehmer – Mitarbeiter) auf, der jedes kommerzielle Angebot hinter sich lässt.

Falls Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich gerne an, den Campleiter der EmK-Wassersportfreunde:
Pastor Thorsten Kelm
Schmachtenbergweg 29b
42113 Wuppertal
0202-257 38 968
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailthorsten.kelm@emk.de

Der Verhaltenskodex der EmK für Mitarbeitende in Freizeiten und kirchlichen Gruppen

Liebe Wassersportfreunde, liebe Interessierte an unserer christlichen Freizeitarbeit,
 
in den vergangenen Monaten hat es zahlreiche Enthüllungen sexueller Gewalt in verschiedenen Kirchen und pädagogischen Einrichtungen gegeben. Diese Enthüllungen machen noch einmal deutlich, dass eine selbstkritische Überprüfung der eigenen kirchlichen Arbeit zu jeder Zeit zu erfolgen hat. Die EmK-Wassersportfreunde nehmen dies zum Anlass, auf die in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) seit mehr als zwei Jahren gültige Praxis aufmerksam zu machen:
 
Bereits im Frühjahr 2008 hat der Kirchenvorstand einen Verhaltenskodex für hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Kinder- und Jugendarbeit verabschiedet. U.a. heißt es in diesem Verhaltenskodex: „Kinder und Jugendliche bedürfen des besonderen Schutzes. (…) Wir legen größten Wert darauf, dass jegliche sexuelle Belästigung verhindert, dass ein Verdacht angesprochen und gegebenenfalls angezeigt wird.“
Alle Hauptamtlichen der EmK, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, haben schriftlich zu erklären, dass sie diesen Verhaltenskodex bejahen und müssen bei Neuantritt einer Stelle ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen.
Den zahlreichen Ehrenamtlichen der EmK-Wassersportfreunde wird der Verhaltenskodex zur Kenntnis gegeben und die Unterzeichnung der Selbstverpflichtung ist Voraussetzung der Mitarbeit. Der Verhaltenskodex schafft in Verbindung mit der Selbstverpflichtung ein Bewusstsein für dieses sensible Thema und will Kinder und Jugendliche möglichst weitreichend vor Missbrauch schützen. Gleichzeitig werden durch die durch den Verhaltenskodex angestoßene Diskussion mögliche Opfer auf Hilfe und Beratung aufmerksam gemacht.
 
Zur Zeit erstellen die Kinder- und Jugendwerke der EmK eine umfangreiche Handreichung, die als ein weiteres Hilfsangebot in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gehen wird. Die Arbeitsgruppe „Keine Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ bietet zusammen mit den Kinder- und Jugendwerken Schulungen zu Fragen der Prävention an.
 
Als EmK-Wassersportfreunde setzen wir uns über die kirchlichen Bemühungen hinaus fortlaufend mit dem Thema der sexuellen Gewalt bzw. dem Umgang mit Sexualität in unseren Freizeiten auseinander:
 
- 2005 haben wir nach grundlegender Auseinandersetzung mit der Thematik bzw. Problematik „Grundsätze für den Umgang mit Sexualität im Rahmen der Emk – Wassersportcamps“ formuliert. Darin heißt es u.a.: „Der Schutz der
persönlichen Sexualität im Camp setzt voraus, dass Betreuung und Begleitung von Teilnehmenden zuerst durch Personen des eigenen Geschlechts geschieht. Begleitung und Betreuung darf nicht zu sexuellen Handlungen missbraucht werden.“ Selbstverständlich trennen wir unsere Zelte geschlechtergetrennt ein und achten die Privatsphäre eines jeden Teilnehmers, einer jeden Teilnehmerin.

- In den Schulungen und Vorbereitungen zu unseren Freizeiten sensibilisieren wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeietr für diese Thematik. Wir zeigen Grenzen auf, befähigen unsere Mitarbeitenden deutliche Grenzen zu ziehen und Grenzüberschreitungen wahrzunehmen und anzusprechen.  Wir sind uns bewusst, welches Vertrauen Eltern, Erziehungsberechtigte, Teilnehmerinnen und Teilnehmer in uns setzen. Dafür sind wir sehr dankbar! Wir werden alles dafür tun, dieses Vertrauen zu rechtfertigen, indem wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geschützte Freizeiten in einer „Atmosphäre des Friedens“ ermöglichen.  Gerne stehen ich und unsere Freizeitleiter Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung. Uns allen wünschen wir gesegnete Freizeiten  am Falckensteiner Strand in Kiel.  Mit herzlichen Grüßen Gez. Pastor Thorsten Kelm, Campleiter  

Verhaltenskodex als PDF

Konzept der EmK-WassersportfreundeV1.2.pdf